
Top 10 der mittelgroßen Hunderassen
In diesem Blogartikel werden 10 häufig gehaltene mittelgroße Hunderassen und die wichtigsten Merkmale dieser Rassen beschrieben. Hunde dieser Kategorie haben ein Erwachsenengewicht von 10-25 kg.
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Der Bullterrier ist ein mittelgroßer Hund mit einem einzigartigen und kraftvollen Erscheinungsbild, das durch seinen eiförmigen Kopf gekennzeichnet ist. Er besitzt einen entschlossenen Charakter und eine verspielte Energie. Dieser loyale Hund eignet sich für aktive Menschen, die viel Zeit für Training und Bewegung haben und die Geduld für seine ausgeglichene und manchmal eigensinnige Persönlichkeit aufbringen. Im England des 19. Jahrhunderts entstand diese Rasse durch Kreuzungen von Bulldogs mit Terriern. Ursprünglich wurden sie für Kämpfe wie das sogenannte “Bull Baiting” und “Bear Baiting” eingesetzt, bei denen sie gegen wilde Tiere antreten mussten. Bald entwickelte sich die Rasse zu einem athletischen Begleithund, der sich als besonders menschenfreundlich erwies. Der Bullterrier passt gut zu Besitzern, die Erfahrung mit Hunden haben und einen starken, aber liebevollen Charakter schätzen.
Im späten Mittelalter waren sogenannte „Bull Baiting“- und „Bear Baiting“-Veranstaltungen sehr beliebt. Bei diesen Kämpfen wurden Hunde – insbesondere Bulldogs – gegen einen Stier oder Bären eingesetzt. Später wandelten sich diese Veranstaltungen zu Hundekämpfen, die vor allem beim Adel großen Anklang fanden. Um diesen „Sport“ besser auszuüben, benötigte man eine wendigere Rasse. Durch gezielte Kreuzungen verschiedener Hunde entstand schließlich der Bullterrier. Glücklicherweise wurden die Kämpfe im Jahr 1835 verboten und die Rasse entwickelte sich nach und nach zu einem sozialen und freundlichen Hund, der nicht nur als guter Wachhund, sondern auch als echter „Gentleman“ galt.
Der Bullterrier ist ein einzigartiger, eigenwilliger und lebhafter Hund, der für sein energiegeladenes und verspieltes Wesen bekannt ist. Trotz seines robusten Aussehens sind Bullterrier überraschend anhänglich und bauen oft eine enge Bindung zu ihren Besitzern auf. Sie sind sozial und lieben es, in den Alltag der Familie einbezogen zu werden. Er ist intelligent und besitzt einen starken eigenen Willen, was ihn manchmal etwas stur machen kann. Eine konsequente und geduldige Erziehung ist daher besonders wichtig. Mit seinem freundlichen und verspielten Wesen ist der Bullterrier ideal für einen aktiven Besitzer, der Selbstbewusstsein und Führungsstärke mitbringt.
Der Bullterrier hat ein markantes und unverwechselbares Aussehen. Mit seinem „eiförmigen“ Kopf und der gebogenen Form des Schädels ist er ein echter Blickfang. Seine kleinen, dreieckigen Augen verleihen ihm einen schelmischen Ausdruck. Er hat einen muskulösen und kräftigen Körperbau, eine tiefe Brust und eine kompakte, aber robuste Statur.
Größe: Der Bullterrier ist eine mittelgroße Rasse mit einer Schulterhöhe von 45 bis 55 cm und einem Gewicht zwischen 22 und 38 kg. Es gibt auch eine Miniaturvariante des Bullterriers, die kleiner ist (25–35 cm). Beide Varianten teilen das gleiche charakteristische Erscheinungsbild und Temperament.
Fell: Das Fell des Bullterriers ist kurz, dicht und glänzend. Es kommt in verschiedenen Farben vor, fast immer kombiniert mit Weiß.
Diese Rasse benötigt viel Bewegung und geistige Anregung, da ein gelangweilter Bullterrier mitunter ungezogen werden kann. Der Bewegungsbedarf umfasst mehrere tägliche Spaziergänge von mindestens ein bis anderthalb Stunden. Dies lässt sich gut mit Spielen und geistigen Herausforderungen kombinieren, etwa mit Intelligenzspielen, Apportierspielen oder Hundesport.
Das Fell des Bullterriers ist pflegeleicht. Einmal pro Woche bürsten mit einer weichen Bürste oder einem Gummihandschuh reicht meist aus, um lose Haare zu entfernen und den Glanz des Fells zu erhalten.
Die Augen und Ohren sollten regelmäßig auf Verschmutzungen kontrolliert werden. Die Krallen sollten bei Bedarf geschnitten und das Gebiss regelmäßig geputzt werden, um Zahnprobleme zu vermeiden.
Bullterrier haben eine empfindliche Haut – achten Sie daher auf Rötungen, Schuppen oder trockene Stellen. Ein Bad ist nur bei Bedarf notwendig.
Mit dieser einfachen, aber regelmäßigen Pflege bleibt Ihr Bullterrier gesund und gepflegt.
Leider neigt der Bullterrier zu einigen gesundheitlichen Problemen.
Die häufigste Erkrankung dieser Rasse ist Atopie – eine vererbbare Allergieform, die Juckreiz, Hautentzündungen und Rötungen verursacht. Zudem kommen Nierenversagen und Herzkrankheiten vor. Eine chronische Nierenerkrankung kann zu Appetitlosigkeit, vermehrtem Trinken und Urinieren, Müdigkeit und allgemeinem Unwohlsein führen. Bei Herz- und Nierenproblemen ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend. Auch Hüftdysplasie tritt bei dieser Rasse auf – eine Fehlbildung der Hüftgelenke, die Schmerzen, Lahmheit und Arthrose verursacht.
Auch Patellaluxation kann ähnliche Beschwerden verursachen – eine vererbliche Störung, bei der die Kniescheibe leicht aus ihrer normalen Position springt. Letale Akrodermatitis (LAD) ist eine genetisch bedingte, unheilbare Erkrankung, die ausschließlich beim Bullterrier vorkommt. Sie führt zu Immunschwäche, schlechtem Haar- und Nagelwachstum und einer stark verkürzten Lebenserwartung. Seriöse Züchter testen auf diese Erkrankung. Weiße Bullterrier haben außerdem ein erhöhtes Risiko für ein- oder beidseitige Taubheit.
Rassen mit ähnlichem Aussehen, Temperament und Energielevel sind der Miniatur Bullterrier, der American Staffordshire Terrier und der American Pit Bull Terrier. Diese Rassen haben wie der Bullterrier einen kräftigen, kompakten Körperbau und ein energiegeladenes, loyales Wesen.
Wenn Sie sich für einen Bullterrier entscheiden, ist es wichtig, einen verantwortungsvollen Züchter zu wählen, der die Rasse gut kennt und Wert auf Gesundheit und Charakter legt. Vermeiden Sie Massenzüchter und Anbieter, die viele verschiedene Rassen verkaufen. Ein guter Züchter informiert offen über die Gesundheit seiner Tiere und die Vererbbarkeit bestimmter Krankheiten und sorgt für eine gute Sozialisierung der Welpen. Wenn möglich, besuchen Sie den Züchter persönlich, um die Aufzuchtbedingungen der Welpen zu sehen.
Der Preis eines Bullterriers kann je nach Züchter variieren und hängt von Faktoren wie Stammbaum, Pflegeaufwand und Gesundheitstests ab. Auch wenn der Preis ein Kriterium sein kann, ist die Gesundheit und Sozialisierung des Welpen entscheidend. Ein günstiger Preis bedeutet häufig, dass weniger Wert auf Gesundheitstests und Sozialisierung gelegt wurde.
Es ist daher immer ratsam, einen anerkannten und zuverlässigen Züchter zu wählen, der langfristig zum Wohlergehen Ihres neuen Familienmitglieds beiträgt.
Der Bullterrier ist ein freundlicher und fröhlicher Hund. Er hat einen eigensinnigen Charakter und kann mitunter stur sein. Aufgrund seines sturen Wesens braucht er einen Besitzer mit Hundeerfahrung – insbesondere mit energiegeladenen und kräftigen Rassen. Sind Sie an dieser Rasse interessiert? Dann werfen Sie einen Blick auf die folgenden Punkte.
Der Bullterrier ist geeignet für Besitzer, die:
Der Bullterrier passt am besten zu sozialen und liebevollen Besitzern mit ausreichend Erfahrung und Zeit. Er legt großen Wert auf Gesellschaft und ist nur ungern allein. Bei Langeweile kann er durch seine kräftigen Kiefer erheblichen Schaden anrichten. Genügend Beschäftigung und geistige Herausforderungen sind daher unerlässlich.
Der Bullterrier ist ein freundlicher Hund mit einem fröhlichen Wesen, kann jedoch auch stur und eigensinnig sein. Aus diesem Grund ist er nicht ideal für Ersthundehalter. Ein erfahrener Halter ist notwendig, um diesen Hund artgerecht zu halten.
Der Bullterrier ist für erfahrene Hundehalter geeignet, da er ein unabhängiges, manchmal störrisches Wesen hat und eine konsequente Führung benötigt.
In diesem Blogartikel werden 10 häufig gehaltene mittelgroße Hunderassen und die wichtigsten Merkmale dieser Rassen beschrieben. Hunde dieser Kategorie haben ein Erwachsenengewicht von 10-25 kg.
Hunde leiden recht häufig unter Hautproblemen. Genaue Zahlen sind nicht bekannt, aber ein Großteil unserer Vierbeiner hat schon einmal mit Hautbeschwerden zu tun gehabt - sei es vorübergehend oder auch chronisch. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf das Erkennen und Behandeln einer Reihe allergischer Hauterkrankungen, wie Futtermittelallergien oder Atopien.
Das beste Hundefutter ist subjektiv und hängt auch von den Vorlieben Ihres Hundes und von Ihnen selbst ab. Da das Angebot an Futtermitteln sehr vielfältig ist, haben wir für Sie eine Liste der beliebtesten Futtersorten nach Kategorien zusammengestellt.
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